Aktuelle Programme

Wir kommen - die Rache der Chromosomen

 Unser aktuelles Programm unter der Regie und Mitarbeit von Dieter Woll!

Nach 3 Jahren "Perlen für das Volk" geht es jetzt ans Eingemachte: Eine irrwitzige Fahrt durch die menschlichen Abgründe - in Szene gesetzt und mitgestaltet von Dieter Woll.

Egal, ob Pickel-drückende Diven oder Rüstungsindustrie-Fäden-ziehende Lobbyisten - der Holzbrettl-Tätowierer Gustl findet auf Tante Anni schon längst keinen freien Platz mehr und beglückt deshalb jetzt das Publikum, das sich grad noch darüber gefreut hat, dass der kleine Kevin jetzt Diktator wird.

Selbst Dr. Kudernak und das vom "Frauentausch" verschmähte Paar Muzzi & Butzi finden es toll, dass mit Dr. Google im Gesundheitssektor alles besser wird. Und wenn am Schluss der letzte SPDler in den Schlachthof fährt und es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt, weil der Mensch halt so ein Mensch ist, so ist doch festzustellen: Es hilft nix, du bist verwandt!

 

Die Süddeutsche Zeitung schreibt:

"Würde das neue Programm halten, was man sich von der Couplet AG erhoffen darf? Jürgen Kirner, Bernhard Gruber, Bianca Bachmann und Berni Filser gehören schließlich seit Jahren zum Besten, was das deutsche Musik-Kabarett zu bieten hat. (...)
 Im Mittelpunkt steht wie immer Jürgen Kirner, während Bernhard Gruber, Mit-Begründer der Couplet AG, zwar für den eminent wichtigen musikalischen Part zuständig ist, auf der Bühne aber vor allem als Akkordeon-Spieler neben Berni Filser an der Gitarre agiert. Kirner brilliert als letzter SPDler, der über das Aussterben seiner Partei kummervoll räsoniert, gibt überzeugend den russisch-polnisch-bulgarischen, auf jeden Fall sehr dubiosen Security-Typen, oder glänzt in der Rolle des tattrigen Rentners, der aus Abfallkörben die Pfandflaschen angelt, die er zum Lebensunterhalt braucht. (...)
 In Bianca Bachmann, seit 2008 bei der Couplet AG, hat Kirner eine kongeniale Partnerin gefunden. Wunderbar ihr Wienerisches Prolo-Paar, das - Bierflasche in der Hand - alkoholumnebelt über ihre Paar-Beziehung nachdenkt. Oder auch ihr Auftritt als Bauern im stall-typischen Outfit, das plant, statt eines "selbstgemachten" Kindes lieber eines aus Afrika zum Hoferben zu machen, um dann selbst im Kongo, von der Verwandtschaft gepflegt, den Lebensabend zu verbringen. Als sächselnde Doktoren, die Heilung à la Google versprechen, treffen Kirner und Bachmann, Gruber und Filser, den Nerv der Zeit." (Renate Zauscher, Süddeutsche Zeitung)